LFV Jahresbericht 2025
Spitzenfussball

U18

Frühjahr 2025

Nach einer dreiwöchigen Vorbereitungszeit im Ländle reiste die U18-Mannschaft ins Trainingslager ins Piemont. Dieses intensive Lager wurde genutzt, um gezielt an taktischen Inhalten sowie an spielerischen Elementen zu arbeiten. Gleichzeitig wurde der bereits ausgeprägte Teamgeist weiter gestärkt. Nach dem Lager wurden vier Spieler aus der U16 in die U18 integriert, da das Team aufgrund mehrerer Langzeitverletzungen und eines insgesamt knappen Kaders vor besonderen Herausforderungen stand. Bereits am 8. Februar startete die Rückrunde mit einem Auswärtsspiel.

In der stark besetzten Nachwuchsmeisterschaft zeigte die Mannschaft über weite Strecken einen erfreulichen Elan und präsentierte phasenweise einen attraktiven Offensivfussball mit gelungenen Kombinationen. Das Fehlen der verletzten Spieler beeinträchtigte jedoch die personelle Substanz. Trotz dieser Einschränkungen trat das Team als geschlossene Einheit auf und konnte in der Rückrunde mehr Punkte erzielen als in der Vorrunde – ein klarer Beleg für die gute Trainingsarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Spieler und des Teams.

Ein besonderer Höhepunkt war der 3:2-Auswärtssieg im letzten Spiel gegen Luzern, einen der dominierenden Gegner der Meisterschaft. Dieser Erfolg war das Resultat eines engagierten und kämpferischen Auftritts und bildete einen gelungenen Abschluss der Saison. Über die gesamte Spielzeit hinweg zeigte die Mannschaft grossen Einsatz und Charakterstärke. Das Trainerteam blickt mit Freude auf die Zusammenarbeit mit dieser engagierten Gruppe zurück.

Einige Spieler werden den Weg in der U18 fortsetzen, während andere den Schritt in eine Aktivmannschaft wagen. Neue, jüngere Spieler stossen hinzu. Besonders hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Eltern, die das Team während der gesamten Saison tatkräftig begleiteten. Das Trainerteam zeigte – wie bereits in den Vorjahren – grosse Leidenschaft und hohes Engagement in der täglichen Arbeit mit den Jugendlichen, sowohl auf als auch neben dem Platz.

 

Herbst 2025

Mit viel Elan startete das Team in die neue Saison. Bereits während der Kaderselektion vor den Sommerferien erkannte das Trainerteam jedoch, dass es eine schwierige Spielzeit werden würde. Den vielen jungen Spielern, die aus der U16 nachrückten, fehlten sowohl Intensität als auch körperliche Grundlagen, um in der inzwischen sehr anspruchsvollen U18-Meisterschaft bestehen zu können.

Das Ziel, die neuen und nachrückenden Spieler schrittweise zu integrieren und an den deutlich höheren Spielrhythmus heranzuführen, erwies sich im Nachhinein als gescheitert. In den ersten beiden Meisterschaftsspielen gelangen dem Team – trotz bereits reduziertem Kader – immerhin vier Punkte. Was danach folgte, lässt sich jedoch nur als grosses Pech bezeichnen. Bis zu zwölf Spieler, darunter wichtige Stammkräfte, fielen aufgrund langwieriger Verletzungen bis zum Saisonende aus.

Unter diesen Voraussetzungen war die Mannschaft in nahezu jedem Spiel unterlegen und konnte bis zur Winterpause keine weiteren Punkte einfahren. Trotz immer wieder guter Ansätze gelang es dem Team selten, über die volle Spieldauer die notwendige Präsenz und Qualität abzurufen. Viele vermeidbare Gegentore durch individuelle Fehler sowie eine ausgeprägte Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor machten deutlich, dass es in dieser Liga wesentlich mehr braucht, um konkurrenzfähig zu sein.

Die Winterpause kommt daher zum richtigen Zeitpunkt. Die Moral ist gesunken und es ist offensichtlich, dass es mit der aktuellen Zusammensetzung und Charakterstruktur der Mannschaft in dieser anspruchsvollen Meisterschaft schlicht nicht reicht. Für das Trainerteam gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen, Veränderungen anzustossen und mit einer intensiven Vorbereitung auf die Rückrunde zumindest wieder ein gewisses Mass an Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.

2024/2025

Trainer Michael Koller
Co-Trainer Igor Hürlimann
Torhütertrainer Gerald Kassegger

 

2025/2026

Trainer Michael Koller
Co-Trainer Igor Hürlimann
Torhütertrainer Gerald Kassegger
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