LFV Jahresbericht 2025
JAK

Jugend-Ausbildungskoordination

Die 2021 ins Leben gerufene Jugend-Ausbildungskoordination (JAK) des LFV und der sieben Mitgliedsvereine basiert auf der «Vision Fussball Liechtenstein» und der Strategie «Gemeinsam.2026».

Von Julia Oehri, Dominik Seiwald, Daniel Alfier und Lothar Bösch
Jugend-Ausbildungskoordinatoren

Das neue Jahr bzw. die zweite Hälfte der Saison 2024/25 begann mit dem Stützpunkttraining für den Jahrgang 2014 bzw. 2011-13 Ende Februar, und dauerte bis 13. Juni. Ebenfalls im Februar wurde der Einführungskurs in Ruggell abgehalten, an dem 16 «neue» Trainer:innen begrüsst werden konnten, die damit das KiFu-Projekt weiter anwachsen liessen. Darauf folgte im März an zwei Abenden die Weiterbildung, ebenfalls in Ruggell, mit gesamthaft 60 Trainer:innen.

Im April fanden zwei E-Turniere statt, die sich beide grosser Beliebtheit erfreuten und gut besucht waren. An beiden Anlässen wurde mit grossem Eifer und viel Freude dem runden Leder nachgejagt.

Anfang Mai galt es, die Eltern der Spieler:innen mit Jahrgang 2014 zu informieren, wie es für ihre Kinder in der neuen Saison weitergehen kann, sei es beim LFV oder im Verein. Dazu gehörte vor allem die Vorstellung des Rotationssystems, das die Durchlässigkeit zwischen LFV und Verein sicherstellen soll. Mitte Mai folgte das Stützpunktturnier, welches auch in diesem Jahr gut besucht war.

Bevor die Landesmeisterschaften für alle Juniorenkategorien über die Bühne gingen, boten wir wiederum einen Fussballplausch im Rahmen des Olympic Days an. Unser Angebot mit kleinen Wettbewerben fand grossen Anklang und alle möglichen Zeitslots waren schon früh von diversen Klassen reserviert.

Die LKW-Jugend-Landesmeisterschaften fanden 2025 in Balzers (A und D), bzw. in Ruggell (E bis G) statt. Das Turnier für die Jüngsten stand ganz klar im Zeichen von Fussball erleben, darum wird im Kinderfussball kein Titel vergeben, sondern alle sollen sich als Sieger fühlen können. Zum Start des Turniers gab es für unsere Jüngsten (E-G) einen Einzug ins Stadion. Unter grossem Applaus der Fans wurden so die Kinder aller sieben Vereine begrüsst.

Mit vollem Elan und gut erholt starteten wir im August in die neue Saison. In einem ersten Schritt wurde die Rotation besprochen, welche wieder im kompletten Footecobereich durchgeführt wird. Das heisst, in der FE12, FE13 und FE14 gibt es eine Rotation von Spielern aus den Vereinen in unsere Teams und umgekehrt. Die Rotation wurde von den Spielern, Trainern, Eltern und Vereinen gut aufgenommen.

Kurz darauf starteten wir mit dem Einführungskurs für das KiFu-Projekt. Mitte August nahmen 14 Trainer:innen daran teil. Bald danach startete das Stützpunkttraining, diesmal mit den Kindern des Jahrgangs 2015, vom 12. September bis zum 28. November. Im Durchschnitt nahmen 25 Kinder pro Training daran teil. Zeitglich fand auch für die älteren Kinder das Stützpunkttraining statt, abwechselnd in Eschen und Triesen/Balzers. In diesem Jahr waren Spieler:innen die Jahrgänge 2012, 2013 und 2014 mit dabei, welche das Training rege besuchten. Am 22. Oktober gab es für den Jahrgang 2015 das Stützpunkturnier, bei welchem knapp 50 Kinder in gemischten Teams einen Nachmittag lang dem runden Leder nachjagten. Nach dem Ende der regulären Turniere organisierten die JAKs ein Abschlussturnier für alle E-Mannschaften, um ihnen ein letztes Mal die Möglichkeit eines Rasenturniers zu bieten. Alle sieben Vereine nahmen mit mehreren Teams an diesem Turnier teil. Zum Abschluss der Stützpunkttrainings und der Turniere fand zum ersten Mal ein Chaosturnier mit der E11 des FC St. Gallen statt. Die Spieler von St. Gallen und unsere Kinder wurden bunt gemischt und mit sechs Teams ein cooles «Play more football»-Turnier gespielt.

Mit Blick auf die Hallensaison standen die beiden Abende der KiFu-Weiterbildung in Triesenberg ganz im Zeichen der Trainingseffizienz. Der Einladung folgten 45 Trainer:innen, die alle ihren Spass hatten und viel Neues ausprobieren konnten, um es später in ihre Trainings einfliessen zu lassen.

Während des Schuljahres stehen alle JAKs in den Turnhallen des Landes bereit, um das Projekt «Fussball macht Schule» umzusetzen. Der Zulauf ist grossartig, es melden sich stetig mehr Klassen an, die von diesem Angebot profitieren möchten. Im Schuljahr 2024/2025 waren 130 Klassen und Kindergartengruppen angemeldet. Auf diese Weise kommen aktuell 2'300 Kinder des Landes mit Fussball in Berührung, und möchten vielleicht deshalb gerne einem Verein beitreten. Im ersten halben Jahr (August bis Dezember) wurden gut 135 Lektionen (à 90 Minuten) durchgeführt. Dies sind wiederum neue Rekordzahlen.

Aus Sicht der JAKs zeigen sich auch dieses Jahr auf vielen Ebenen Erfolge in der Umsetzung der „Vision 2026“, so erkennt man bei der überwiegenden Anzahl der Vereinstrainings eine einheitliche Struktur, sowie das Bestreben, kindergerecht zu trainieren. Ähnliche Fortschritte sind an den Turnieren zu beobachten, die Trainer:innen nehmen sich immer mehr zurück, und überlassen den Kindern die Bühne, d. h. sie ermöglichen den jungen Kickern, mit Spass und Freude ihrer Leidenschaft nachzugehen, ohne allzu grossen Druck und zu hohen Erwartungen. Bei den D-Junioren geht die Entwicklung in eine gute Richtung und die Zusammenarbeit funktioniert gut. Als weiteres Zeichen des Erfolgs des Rotationsprinzip im Footecobereich schafften vier Spieler (20 %) den Sprung ins U15-Spitzenfussballteam.

Die Jugend-Ausbildungskoordinatoren

  • Daniel Alfier
    Daniel Alfier
    JAK für Rotation FE12
  • Lothar Bösch
    Lothar Bösch
    JAK für FC Vaduz und FC Schaan
  • Julia Oehri
    Julia Oehri
    JAK für USV Eschen/Mauren und FC Ruggell
  • Dominik Seiwald
    Dominik Seiwald
    JAK für FC Balzers, FC Triesen und FC Triesenberg
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