Zu Beginn erinnerte LFV‑Präsident Hugo Quaderer an den kürzlich verstorbenen ehemaligen LFV‑Präsidenten Herbert Moser und würdigte dessen entscheidenden Beitrag zur internationalen Verankerung des liechtensteinischen Fussballs seit den Beitritten zu FIFA und UEFA.
Es folgten Ehrungen für Länderspieljubiläen: 25 Einsätze für Niklas Beck und Simon Lüchinger, 50 für Andreas Malin und Livio Meier, 75 für Benjamin Büchel sowie 100 Länderspiele für Nicolas Hasler. Der Nationalmannschaftskapitän ist damit nach Mario Frick, Martin Stocklasa, Franz Burgmeier und Peter Jehle der fünfte Liechtensteiner, der diese Marke erreicht.
Die erste Auszeichnung des Abends galt traditionell dem Ehrenamt: Zur Freiwilligen des Jahres wählten die sieben Vereine Edith Nigg (FC Triesenberg), die seit 38 Jahren zuverlässig das Dresswaschen übernimmt. Die Übergabe erfolgte durch Sportminister Hubert Büchel.
Bei den Leistungskategorien wurden drei bekannte Namen aufgerufen – und doch mit neuen Akzenten: Mario Frick (FC Luzern) gewann zum vierten Mal in Folge den Titel Trainer des Jahres; die Trophäe nahm Nationaltrainer Konrad Fünfstück stellvertretend entgegen, da Frick per Liveschaltung dabei war.
Lena Göppel (SV Meppen) wurde erstmals als Fussballerin des Jahres geehrt; die Auszeichnung übergab Marisa Wunderlin, frühere Trainerin des FC St. Gallen Frauen.
Zum Fussballer des Jahres wurde Nicolas Hasler (FC Vaduz) gekürt – bereits zum vierten Mal insgesamt, die Ehrung nahm SFV‑Präsident Peter Knäbel vor.
Musikalisch umrahmten Leonie Wanger (Gesang) und Attila Buri (Klavier) den rund zweistündigen Anlass und sorgten für eine feierliche Atmosphäre.